Es riestert mal wieder
Alina ist gerade mit der Schule fertig geworden und steigt in das Berufsleben ein. Das erste eigene verdiente Geld. Und ihr Arbeitgeber gibt ihr sogar noch etwas dazu - vermögenswirksame Leistungen. Immerhin als Azubi sind es 13 Euro. Und sie hat was von Riester gehört. Für Auszubildende keine schlechte Idee, weil der Staat ja relativ viel dazu tut.
Soweit so gut. Was Alina und alle anderen aber bedenken müssen ist die Frage ‘Was passiert in der Rentenphase’. Denn sobald die Riester-Rente zur Auszahlung kommt sind die ausgezahlten Renten krankenversicherungspflichtig. Das bedeutet auf jeden Euro aus dieser Zusatzrente wird ein Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung fällig. Und je nach Höhe dieser Rente können das schon mal 20 oder 30 Euro sein, die dann weg sind.
Das ist an für sich verschmerzbar. Aber auch wichtig zu wissen. Denn, wenn Alina aus der Lehre ist und sich entschliesst mehr in eine Riester-Rente zu zahlen wird es interessant. Wenn sie nämlich dann den bestehenden Vertrag aufstockt wird von diesem als Ganzes ein Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung abgeführt. Und das sind dann vermutlich nicht mal eben 20 Euro sondern können auch mal 100 werden. Und das im Monat.
Und die Konsequenz. Als Lehrling zu riestern kann trotzdem Sinn machen. Auch danach kann es in ein Gesamtkonzet einfliessen. Nur sollten dann zwei Verträge bespart werden. Einer mit der VWL und einer mit einer Zusatzleistung. Denn das geht auch. So bleibt nämlich nur der VWL-Vertrag GKV-Pflichtig.
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Tags: Finanzberatung, Riester-Rente