Posts Tagged ‘Finanzberatung’

Neues aus Ulla’s Welt Teil 6

Freitag, Juli 10th, 2009

Die Poltik pocht unvermindert darauf, dass jetzt alles gut ist. Ab dem 1. Januar sollte mit dem Gesundheitsfonds alles besser werden. Das Geld werde fairer verteilt, sagt die Politik. Und es genug da, um die Gesundheitsversorgung für alle zu regeln. Widerstände sind dazu da gebrochen zu werden. Selbst absolute Fachleute warnen vor den Folgen. Aber selbst die werden einfach ignoriert. Das Ziel, was Ulla Schmidt ganz offensichtlich verfolgt ist die Schaffung einer Einheitskasse.

Klar ist, dass die Einstiegshürden in die Private Krankenversicherung (PKV) immer höher werden. Zum einen steigt Jahr für Jahr die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze (BBG) als Einstiegskriterium in die private Versicherung. Zum anderen müssen Wechselwillige dank Gesundheitsreform jetzt drei Jahre über der BBG liegen. Dadurch sinken derzeit der Zahlen der Neumitglieder in der PKV. Waren es 2002 noch 213000 Neumitglieder, so sank die Zahl auf gerade einmal 120000. 

Was für die Privaten Krankenversicherer ein Fluch ist, ist für die gesetzliche Krankenversicherung ein Segen. Den jedes Mitglied, was sich aufgrund dieser Neuregelungen nicht privat versichern kann, ist ein für die GKV dankbares Mitlied. Denn diese Mitglieder sind im Regelfall seltener krank und kosten dementsprechend die Versichertengemeinschaft weniger Geld.

Aber damit stopfen sie nur Löcher. Selbst Bernd Raffelhüschen, einer der anerkanntesten Finanzwissenschaftler bezeichnet den Gesundheitsfonds als semantische Verballhornung. Dieses Wettbewerbsstärkungsgesetz führe u.a. dazu, dass die Beitragssätze steigen, obwohl das genaue Gegenteil das Ziel war.

Es zeigt sich immer stärker, dass diese grundsätzlich vernünftigen Überlegungen in der jetzt geplanten Form ein Fass ohne Boden sein werden. Sobald eine gesetzliche Krankenversicherung beginnt aufgrund von Geldnot die Beiträge anzupassen werden wieder ähnliche erhältnisse entstehen wie heute. Die wechselwilligen Versicherten suchen sich ihre Gesellschaft selber aus. Und wenn diese Spirale erstmal ins Laufen kommt, wird sie schwer zu stoppen sein. Ausser Ulla oder ihr Nachfolger kommen mit dem nächsten grossen Wurf um die Ecke.

Und diese Geldnot klopft bei einigen Krankenkassen bereits kräftig an die Tür. Durch die Finanzkrise wird das zarte Pflänzchen Gesundheitsfonds durch steigende Arbeitslosenzahlen und sinken Einnahmen der Sozialkassen arg gerupft. Schon können die ersten Kassen nicht ausschliessen, dass sie defizitär arbeiten. Und wohin geht die Reise? Das kann zur Zeit keiner sagen. Alle hoffen auf bessere Zeiten.

Wollen Sie mehr über mich erfahren, klicken Sie hier.
Wollen Sie mir eine Email schicken, so erreichen Sie mich hier.  

Die Sache mit der Gesundheit

Mittwoch, Juli 8th, 2009

Immer dann wenn es bei den sogenannten Personen-Versicherungen um die Absicherung geht sind Gesundheitsfragen im Spiel. Und dann wird es oftmals spannend. Für den Berater, weil jetzt geht es ums Geld verdienen. Und für den Mandanten, weil er muss jetzt die Wahrheit sagen. Aber leider verrutschen immer wieder die Verhältnisse.

Keine Probleme haben die Menschen, die einfach gesund sind. Grippale Infekte mal ausgenommen. Anders ist es bei denen, die eine Vorgeschichte haben. Gesundheitsfragen sind nämlich eindeutig und auch wahrheitsgemäß zu beantworten. Und es gibt leider viele Berater, die sehen lieber die kurzfristige Geldquelle als die langfristige Betreuung eines Mandanten. Die Konsequenz? Gesundheitsfragen werden nicht richtig usgefüllt, weil der Berater unterstellt, das wäre nicht relevant. Damit beginnen im Leistungsfall aber die Schwierigkeiten. Und zwar für den Mandanten und nicht dem Berater. Oftmals verweigern die Gesellschaften nämlich eine Leistung.

Besonders sensibel reagieren die Gesellschaften bei Fragen rund um das Thema Allergien, psyichische Probleme oder auch Rücken. Leider sind diese Bereiche zu regelrechten Volkskrankheiten geworden.  

Also: Gerade bei einer Vorgeschichte immer prüfen, ob der Berater Ihre Angaben bei den Gesundheitsfragen auch richtig eingetragen hat. Denn den späteren Schaden hat der Versicherte, wenn er nicht belegen kann, dass er richtige Angaben gemacht hat. Das böse Wort nennt sich “vorvertragliche Anzeigepflicht”.

Des Deutschen liebstes Kind

Donnerstag, Oktober 30th, 2008

Rein statistisch gesehen hat fast jeder Deutsche eins vor seinem Haus, in der Garage oder im Carport stehen. Und jedes Jahr im Oktober und November wird auch die Versicherungswirtschaft deswegen aktiv. Des Deutschen liebstes Kind ist in aller Munde. Und Warum? Zum 30.11. kann jeder seine Kfz-Versicherung kündigen und wechseln. Viele Versicherungen machen Werbung mit noch günstigeren Tarifen.

Aber lohnt sich ein Wechsel wirklich? Wie immer kommt es darauf an. Was sich auf jeden Fall lohnt ist ein Tarif- und Preis-Vergleich. Macht der derzeitige Versicherungsumfang überhaupt noch Sinn? Brauche ich wirklich das volle Paket? Auch macht es Sinn mal einen Preisvergleich anzustellen. Oft sind 30 bis 40 Prozent Preiserspranis möglich bei gleichen Leistungen.

Das bedeutet aber nicht automatisch einen Wechsel. Denn viele Versicherer sind durchaus bereit dem Versicherten entgegen zu kommen. Entscheidend ist nur: Der Versicherte muss auf seine Versicherungsgesellschaft zugehen und mit ihnen verhandeln. Von selbst kommen die nicht. Das “Schlimmste” was passieren kann ist, dass sich nichts verändert. Im besten Fall sind mehrere hundert Euro jährlich drin. Bei den gestiegenen Energiekosten eine willkommene Einsparung.

Also ein Vergleich lohnt sich und geht schnell. Am besten direkt Kontakt zu einem unabhängigen Berater aufnehmen. Kann ich Ihnen helfen, so klicken Sie hier.

Wollen Sie mehr über mich erfahren, schauen Sie in meinem Profil nach.  

Neues aus Ulla’s Welt Teil 5

Montag, Oktober 13th, 2008

Gesundheitsfonds und kein Ende. Kaum hat sich die Politik zu einem Beitragssatz von 15,5 Prozent durchgerungen, da wird klar das dies erst der Anfang sein wird von einer Reihe von Konsequenzen. Die Leidtragenden werden wie so oft die Versicherten sein. Denn eins scheint klar zu sein. Im Gesundheitsfonds klafft bereits jetzt eine Lücke von zwei Milliarden Euro. Einnahmen aus dem Gesundheitsfonds von 158 Milliarden Euro stehen Ausgaben von 160 Milliarden gegenüber.

Wer soll das bezahlen? Die Antwort liegt mal wieder auf der Hand. Der Versicherte. Schon jetzt ist bei vielen Krankenversicherungen klar, dass es nächstes Jahr einen Beitragszuschlag geben wird. Ja geben muss. Das durchschnittliche Defizit liegt bei acht Euro pro Mitglied. Da aber einige Krankenversicherungen gesund arbeiten, fällt das Minus bei anderen zum Teil deutlich höher aus.

Und da gehen dann die Probleme weiter. Die Krankenversicherungen müssen nämlich eine Härtefallprüfung vornehmen. Und zwar bei jedem einzelnen Fall. Das führt zu einem immensen Verwaltungsmehraufwand. Aus Kreisen der Krankenversicherung heisst es bereits, dass bis zu 20 Prozent mehr Personal benötigt wird, um das zu bewältigen. Und das kostet wieder Geld.

Für Ulla Schmidt ist dies alles kein Problem. Der Gesundheitsfonds wird funktionieren. Ohne wenn und aber. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sehen dies anders. Beitragserhöhungen werden kommen. Dies führt dazu, dass wieder Mitglieder die jeweiligen Kassen verlassen werden. Oftmals sind dies jüngere Menschen, die wenige Kosten produzieren und hohe Einnahmen bringen. Oder aber es wird weiter an der Kostenschraube gedreht. Also entweder werden die freiwilligen Leistungen noch weiter reduziert oder die Prozesse weiter ‘optimiert’. Und dies kann nicht immer im Sinne der Mitglieder passieren.

Die Krankenkassen rechnen schon heute damit, dass es einen ‘Aufstand mit den Füssen’ geben wird. Stiller Protest wird abgelöst durch lauten. Und warum? Der Gesundheitsfonds machts möglich. Die Kosten explodieren weiter. Und anstatt daran zu arbeiten, werden mal wieder die Beiträge erhöht. Eine Ende ist nicht in Sicht. Leider. Die Spirale wird sich weiter drehen. Nur nicht in die richtige Richtung.

Wollen Sie mehr über mich erfahren, dann lesen Sie hier.

Im Urlaub verunglückt. Und dann?

Dienstag, September 2nd, 2008

Jedes Jahr passiert es Tausenden von Menschen in der ganzen Welt. Das ganze Jahr wird vom Urlaub geträumt. Und dann passiert es. Eine Erkrankung, ein Unfall oder eine Verletzung in der schönsten Zeit des Jahres. Und das auch noch ganz woanders und nicht zu Hause. Das ist Stress pur. Was noch hinzu kommt sind oftmals immense Folgekosten. Die können aber vermieden werden.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen, zuständig für 90 Prozent der deutschen Bevölkerung, leisten nur, wenn mit dem Urlaubsland ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Dieses regelt die Kostenübernahme im Leistungsfall. Diese Vereinbarung besteht mit allen EU-Ländern. Ohne Schutz steht der Urlauber damit aber in Ländern wie USA, Kanada, Südafrika oder auch Australien da. Wenn also etwas passiert ist der Urlauber selber für die Kostenübernahme zuständig.

Aber auch in EU-Ländern kann es böse Überraschungen geben. Akzeptiert der behandelnde Arzt den Krankenschein der deutschen Krankenkasse nicht, so muss die Rechnung privat beglichen werden.

Hilfreich ist in solchen Fällen eine Auslandskrankenversicherung. Schon für rund fünf Euro gibt es diese. Die meisten Versicherungen leisten für eine maximale Reisedauer von 42 Tagen im Jahr. Also auch hier kommt es immer darauf an, was dem Verbraucher wichtig ist.

Es gibt aber Leistungen, die werden nicht durch eine derartige Versicherung abgedeckt:

  1. Nicht übernommen werden Entzugs- und Entwöhnungsbehandlungen oder Therapien seelischer Erkrankungen.
  2. Es werden keine Leistungen übernommen, wenn Kosten entstehen für Krankheiten, die schon vor Reiseantritt existierten.
  3. Kosten für Zahnbehandlungen oder auch Zahnersatz werden nicht übernommen. Unter Umständen wird die schmerzstillende Behandlung übernommen auch die Kosten für das Ziehen eines Zahns.
  4. Es gibt keine Erstattung für den sogenannten Behandlungstourismus.

Wie so oft. Es kommt drauf an. Lohnt sich eine derartige Absicherung oder eben nicht. Am besten sprechen Sie mit einem Berater.

Neugierig auf meine Arbeit. Klicken Sie hier.

 

Haus gebaut, Unfalltod, Haus weg

Freitag, August 29th, 2008

Jedes Jahr sterben alleine 40000 Menschen unter 50 Jahren durch einen Unfall im Strassenverkehr oder am Arbeitsplatz oder durch eine Krankheit.  Hinter diesen nackten Zahlen stehen oftmals erschütternde Schicksale. Familien werden auseinander gerissen und von jetzt auf gleich entstehen existenzgefährdende finanzielle Engpässe. Gerade bei jungen Familien wird dabei leider oftmals nicht an eine vernünftige Absicherung für den ‘worst case’ gedacht.

Und dabei gibt es diese für wirklich kleines Geld. Diese Absicherung nennt sich Risikolebensversicherung und hat nur einen Zweck: Einzuspringen, wenn der schlimmste Fall eintritt. Ohne Spartopf, ohne sonstige Leistungen. Oftmals können nicht einmal zehn Euro im Monat zumindest den Erhalt der eigenen vier Wände sichern oder finanzielle Sorgen abfedern.

Vor allem Familien sollten darüber nachdenken. Stirbt zum Beispiel der Hauptverdiener treten fast automatisch Geldsorgen ein. Aber auch bei einem Tod des Elternteils, der sich um Haus und Kinder kümmert, ist eine Vorsorge vorteilhaft. Arbeit, Familie und Haus sind nämlich für den dann alleine lebenden Familienvorstand schwer vereinbar. Aber auch Paare ohne Trauschein brauchen dringend eine Risikolebensversicherung. Denn bei dem Ableben des Partners besteht für den anderen kein Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Auch Immobilienbesitzer sollten dringend darüber nachdenken eine derartige Versicherung zu haben. Gerade in den ersten Jahren ist die Restschuld im Regelfall sehr hoch und kann bei dem Tod eines Partners nur schwierig weiter getragen werden. 

Dabei sollten einige Dinge beachtet werden.

  1. An allererster Stelle steht das Thema Gesundheit. Bei dem Abschluss einer Risikolebensversicherung müssen die Gesundheitsfragen richtig beantwortet werden. Wird eine Vorerkrankung verschwiegen kann dies im schlimmsten Fall den Verlust der Absicherung bedeuten. Dieses Recht hat die Versicherungsgesellschaft.
  2. Die Höhe des zu zahlenden Beitrages richtet sich nach Geschlecht, Alter und eventuellen Vorerkrankungen.
  3. Als grobe Faustformel für die Höhe der Versicherungssumme sollte das drei- bis fünffache des Jahresbruttoverdienstes veranschlagt werden.
  4. Die Laufzeit sollte sich an der Restlaufzeit der Verbindlichkeiten der Immoblie bzw. nach dem Alter der Kinder richten.

Zu guter Letzt noch ein Tipp. Bei Abschluss einer derartigen Versicherung ist es ratsam, dass versicherte Person und Versicherungsnehmer nicht eine Person sind, sondern Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter im Todesfall. Durch die Wahl dieser Konstellation ist die Auszahlung komplett steuerfrei.

Wie das konkret gehen? Sprechen Sie mit Ihrem Berater.

Wollen Sie mehr über mich wissen. Mehr Informationen finden Sie hier.
 

Hilfe vom Staat für die eigene Rente

Montag, August 25th, 2008

Noch vor wenigen Jahren führte die betriebliche Altersvorsorge eine Art Mauerblümchendasein. Doch durch die zalreichen Veränderungen rund um die gesetzliche Rentenversicherung entdecken immer mehr Menschen ihren Arbeitgeber als Partner für die Altersvorsorge. Und das hat für beide Seiten Vorteile.

Die Grundidee der betrieblichen Altersorsorge ist einfach. Die gesetzliche Rente wird immer kleiner und diese Lücke soll unter anderem dadurch geschlossen werden. Dabei kann der Arbeitnehmer derzeit bis zu 2544 Euro sparen. Der Vorteil ist zum Teil enorm, da er keine Steuern und keine Sozialabgaben auf seine Zahlung leistet. Desweiteren kann er noch zusätzlich 1800 Euro jährlich einzahlen. Darauf zahlt er aber Sozialabgaben, also Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Krankenversicherung. Sobald der Arbeitnehmer in die Rente geht muss er aber darauf Steuern zahlen und seinen Beitrag für die Kranken- und Pflegeversicherung abführen.

Die Vorteile sind dabei für Arbeitgeber und Arbeitnehmer interessant:

  1. Durch die Ersparnis der Steuern und Sozialabgaben ist der effektive Aufwand für den Arbeitnehmer je nach Steuerklasse fast nur 50 Prozent der eingezahlten Beiträge
  2. Der Arbeitgeber spart pro betrieblicher Altersvorsorge rund 20 Prozent über die entfallenden Lohnnebenkosten. Viele Arbeitgeber verzichten auf die Ersparnis und investieren diese lieber in die Altersvorsorge der Mitarbeiter
  3. Auch die vermöpgenswirksamen Leistungen können in den Sparvertrag fliessen
  4. Durch diese Investition wird das Rentenproblem zumindest reduziert

Aber auch bei dieser für viele Arbeitnehmer lukrativen Sparform gibt es Herausforderungen, die zu bedenken sind:

  1. Bei einem Jobwechsel sollte im vorhinein, also bereits bei den Vertragsverhandlungen, auf die Existenz einer betrieblichen Altersvorsorge hingewiesen werden. Der Mitarbeiter kann seinen Vertrag zwar im Regelfall mitnehmen, der neue Arbeitgeber muss aber nicht zwingend die Zahlung des Vertrages übernehmen.
  2. Auch während einer möglichen Arbeitslosigkeit oder in Elternzeit besteht der Vertrag weiter. Je nach Konstellation kann ein Vertrag für eine gewisse Zeit beitragsfrei gestellt oder eben weitergeführt werden.
  3. Für die Verträge, die in Zukunft abgeschlossen werden gilt die nachgelagerte Besteuerung. Wenn also die betriebliche Altersvorsorge als Rente ausgezahlt wird, wird sie mit dem sogenannten Ertragsteil versteuert werden. Dieser Anteil ist eher gering. Wird aber eine einmalige Auszahlung im Rentenalter gewünscht wird es teuer. Richtig teuer.

Wie das bei Ihnen aussieht kann Ihnen am Besten ein Finanzberater erläutern.

Wollen Sie mehr über mich erfahren? Hier erfahren Sie mehr über mich.

Ralf ist 47 und liegt im Sterben

Dienstag, August 12th, 2008

Ein Kerl wie ein Baum. Fit wie Turnschuh würde es wohl treffend umschreiben. Hat eine kleine Familie und wohnt gemeinsam mit seiner Frau und dem neunjährigen Sohn in den eigenen vier Wänden. Sein kleines Unternehmen im Fitnessbereich läuft gut und alle packen mit an. Eine kleine glükliche Familie. Bis vor zwei Monaten. Ralf fühlte sich etwas schlapp.

Nach langem Ringen konnte ihn seine Frau zu einem Arztbesuch regelrecht nötigen. “Ist ja nur ein grippaler Infekt” war sein Gedanke. War es nicht. Es war Krebs. Seine Lunge und auch sein Gehirn waren bereits grossflächig befallen. Fortgeschrittenes Stadium. Zwei Operationen folgten. Die Drei zwischen Hoffen und Bangen. Dann der erneute Rückschlag und die bittere Erkenntnis, dass der Krebs gesiegt hat. Ralf wird sterben. Bald, sehr bald.

Seine Frau ist völlig geschockt. Sie wird ihren Mann und den Vater ihres Kindes verlieren. Was aber auch passieren wird ist, dass das kleine Unternehmen über den Bach geht. Ralf hat nicht an den schlimmsten Fall gedacht. “Mir passiert nichts” war die einfache Aussage. Das Unternehmen läuft gut, aber die Schulden sind noch hoch. Und für viele seiner Kunden ist er, und zwar nur er, das Unternehmen. Es läuft alles darauf hinaus, dass sein Lebenswerk in wenigen Monaten nicht mehr sein wird. Und das nach so vielen Jahren.

Dadurch wird der tragische Verlust noch schlimmer. Denn es war ein Familien-Lebenswerk. Und dabei wäre es so günstig gewesen, es im schlimmsten Fall nicht so weit kommen zu lassen. Risikoabsicherungen für den Fall der Fälle ist für relativ kleines Geld zu haben. Für diese Familie zu spät. Für viele andere noch nicht.

Haben Sie schon darüber nachgedacht. Sprechen Sie mit einem Berater. Am besten so schnell wie möglich.

Wollen Sie mehr über mich wissen, besuchen Sie mein Profil

Wie sichere ich mir günstige Zinsen?

Freitag, August 8th, 2008

Derzeit sind die Zinsen für Hypothekendarlehen günstig und liegen deutlich unter dem 30-Jahres-Schnitt für Baufinanzierungszinsen. Vielen Bauherren nützt dies aber nichts. Denken sie. Und warten auf das Ende ihrer Zinsfestschreibung. Müssen sie aber nicht. Denn es gibt die Möglichkeit sich die günstigen Zinsen von heute für morgen zu sichern. Das Zauberwort lautet Forward-Darlehen. Drei von vier Haus- und Wohnungseigentümern haben davon jedoch noch nichts gehört. 

Eigentümer, bei denen die gesamte Finanzierung oder auch nur ein Teil innerhalb der nächsten fünf Jahre ausläuft, können sich bereits heute die günstigen Zinsen für ihre Anschlussfinanzierung nutzen. Bei vielen Banken geht dies sogar inzwischen ohne irgendwelche Aufschläge. In der Praxis ist dies wie ein Vertrag mit der Bank im Anschluss an die Baufinanzierung. Die aktuelle monatliche Belastung bleibt unverändert. Durch die Sicherung der günstigen Zinsen von heute sinkt aber der Aufwand für die Anschlussfinanzierung zum Teil erheblich.

Dies liegt daran, dass in den meisten Fällen der Zins nach der erneuten Festschreibung niedriger ist als der ursprüngliche Zins beim Kauf des Objekts. Durch die Nutzung des Forward-Darlehens wird zudem verhindert, dass eine erneute Zinsfestschreibung in einem Trend steigender Zinsen passiert. Die Experten gehen nämlich davon, dass die Zinsen in den kommenden Jahren steigen wird. 

Ein Beispiel: Eine Familie hat vor knapp neun Jahren ein Haus gekauft und mit sieben Prozent finanziert. Derzeit liegt der Zins bei 5,5 Prozent mit einer leicht steigenden Tendenz. Wenn jetzt der Zins bis zum Auslaufen der Festschreibung auf 6,5 Prozent steigen würde, wäre dieser um ein Prozent höher als über die Sicherung des aktuellen Niveaus über ein Forward-Darlehen. Bei einer verbleibenden Darlehenssumme von beispielsweise 150000 Euro wäre dies eine zusätzliche Belastung pro Jahr von 1500 Euro. 125 Euro mehr oder weniger netto in der Tasche ist für viele Bauherren sehr viel Geld. Dieses müssten entweder zusätzlich aufgewendet werden oder die Tilgung des Kredits würde niedriger ausfallen.

Und das Tolle für den Verbraucher. Er kann dabei nicht verlieren. Er sollte nur prüfen lassen, ob es sich wirklich lohnt. Und dies sollte am besten mit einem unabhängigen Berater passieren.Wollen Sie mehr über mich wissen. Hier erfahren Sie mehr über mich.

 

Neues aus Ulla’s Welt

Dienstag, August 5th, 2008

Ulla Schmidt ist derzeit selten in den Medien. Absolut unüblich für sie. Vermutlich sitzt sie mit ihren Fachleuten hinter verschlossenen Türen und brütet über dem Zahlenwerk für den grossen Wurf. Dem Gesundheitsfonds. Und weil sie so viel zu tun hat, melden sich andere zu Wort.

Jüngstes Beispiel ist die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk (SPD). Sie hat in einem Interview mit einer Zeitung ganz klar erklärt, dass der Einheitsbeitrag von 15,8 Prozent, der immer mal genannt worden ist, deutlich zu hoch sei. Denn der würde Mehreinnahmen in die Krankenkassen spülen von rund neun Milliarden Euro und so hoch sei das Defizit dann doch nicht. Zwischen den Zeilen ist aber deutlich zu lesen, dass die Richtung stimmt.

Und das ist das Fatale. Da steigen die Kosten für den Arbeitnehmer an zahlreichen Fronten wie zum Beispiel Benzinpreis oder Energiekosten. Die Bundesagentur für Arbeit reagiert im Rahmen der Möglichkeiten und der Beitrag für die Arbeitslosenversicherung wird politisch gewollt deutlich gesenkt. Aber nicht mit Ulla Schmidt. Denn die hat eine Idee, wie sie das eingesparte Geld wieder zurück in den Schoss des Staates zurückführen kann.

Noch vor wenigen Jahren zahlten der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber im günstigsten Fall für Krankenversicherung und Pflegeversicherung jeweils knapp sieben Prozent. Ingesamt war für die beiden Bereiche gerade einmal 14 Prozent vom Brutto aufzubringen. Dank verschiedener Ideen wie zusätzliche Belastung für Kinderlose oder Erhöhung des Arbeitnehmeranteils in der Krankenversicherung aufgrund steigender Kosten um 0,9 Prozent und zuletzt Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrages um 0,25 Prozent sind diese 14 Prozent illusorisch geworden.

Die Tendenz geht in Richtung 17,5 Prozent für Arbeitnehmer mit Kindern und sogar 17,75 Prozent für kinderlose Arbeitnehmer nach Umsetzung des Gesundheitsfonds. Die Mehrbelastung beträgt also rund 3,5 Prozent. Bei einem Bruttoeinkommen von 3000 Euro monatlich bedeutet dies ein Loch im Gedbeutel von 52,50 Euro bei einem Arbeitnehmer mit Kind. Diese Mehrbelastung hat übrigens auch der Arbeitgeber. Somit fehlen jedes Jahr 630 Euro netto im Lohnbeutel.

Aufhalten lässt sich diese Entwicklung wahrscheinlich nicht.  Die Leidtragenden sind am Ende die Arbeitnehmer, die die Zeche zahlen. Kostensenkung ist das Zauberwort. Wie das im Finanzbereich geht kann ihnen am besten ein unabhängiger Berater erklären.