Posts Tagged ‘Risikolebensversicherung’

Haus gebaut, Unfalltod, Haus weg

Freitag, August 29th, 2008

Jedes Jahr sterben alleine 40000 Menschen unter 50 Jahren durch einen Unfall im Strassenverkehr oder am Arbeitsplatz oder durch eine Krankheit.  Hinter diesen nackten Zahlen stehen oftmals erschütternde Schicksale. Familien werden auseinander gerissen und von jetzt auf gleich entstehen existenzgefährdende finanzielle Engpässe. Gerade bei jungen Familien wird dabei leider oftmals nicht an eine vernünftige Absicherung für den ‘worst case’ gedacht.

Und dabei gibt es diese für wirklich kleines Geld. Diese Absicherung nennt sich Risikolebensversicherung und hat nur einen Zweck: Einzuspringen, wenn der schlimmste Fall eintritt. Ohne Spartopf, ohne sonstige Leistungen. Oftmals können nicht einmal zehn Euro im Monat zumindest den Erhalt der eigenen vier Wände sichern oder finanzielle Sorgen abfedern.

Vor allem Familien sollten darüber nachdenken. Stirbt zum Beispiel der Hauptverdiener treten fast automatisch Geldsorgen ein. Aber auch bei einem Tod des Elternteils, der sich um Haus und Kinder kümmert, ist eine Vorsorge vorteilhaft. Arbeit, Familie und Haus sind nämlich für den dann alleine lebenden Familienvorstand schwer vereinbar. Aber auch Paare ohne Trauschein brauchen dringend eine Risikolebensversicherung. Denn bei dem Ableben des Partners besteht für den anderen kein Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Auch Immobilienbesitzer sollten dringend darüber nachdenken eine derartige Versicherung zu haben. Gerade in den ersten Jahren ist die Restschuld im Regelfall sehr hoch und kann bei dem Tod eines Partners nur schwierig weiter getragen werden. 

Dabei sollten einige Dinge beachtet werden.

  1. An allererster Stelle steht das Thema Gesundheit. Bei dem Abschluss einer Risikolebensversicherung müssen die Gesundheitsfragen richtig beantwortet werden. Wird eine Vorerkrankung verschwiegen kann dies im schlimmsten Fall den Verlust der Absicherung bedeuten. Dieses Recht hat die Versicherungsgesellschaft.
  2. Die Höhe des zu zahlenden Beitrages richtet sich nach Geschlecht, Alter und eventuellen Vorerkrankungen.
  3. Als grobe Faustformel für die Höhe der Versicherungssumme sollte das drei- bis fünffache des Jahresbruttoverdienstes veranschlagt werden.
  4. Die Laufzeit sollte sich an der Restlaufzeit der Verbindlichkeiten der Immoblie bzw. nach dem Alter der Kinder richten.

Zu guter Letzt noch ein Tipp. Bei Abschluss einer derartigen Versicherung ist es ratsam, dass versicherte Person und Versicherungsnehmer nicht eine Person sind, sondern Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter im Todesfall. Durch die Wahl dieser Konstellation ist die Auszahlung komplett steuerfrei.

Wie das konkret gehen? Sprechen Sie mit Ihrem Berater.

Wollen Sie mehr über mich wissen. Mehr Informationen finden Sie hier.
 

Ralf ist 47 und liegt im Sterben

Dienstag, August 12th, 2008

Ein Kerl wie ein Baum. Fit wie Turnschuh würde es wohl treffend umschreiben. Hat eine kleine Familie und wohnt gemeinsam mit seiner Frau und dem neunjährigen Sohn in den eigenen vier Wänden. Sein kleines Unternehmen im Fitnessbereich läuft gut und alle packen mit an. Eine kleine glükliche Familie. Bis vor zwei Monaten. Ralf fühlte sich etwas schlapp.

Nach langem Ringen konnte ihn seine Frau zu einem Arztbesuch regelrecht nötigen. “Ist ja nur ein grippaler Infekt” war sein Gedanke. War es nicht. Es war Krebs. Seine Lunge und auch sein Gehirn waren bereits grossflächig befallen. Fortgeschrittenes Stadium. Zwei Operationen folgten. Die Drei zwischen Hoffen und Bangen. Dann der erneute Rückschlag und die bittere Erkenntnis, dass der Krebs gesiegt hat. Ralf wird sterben. Bald, sehr bald.

Seine Frau ist völlig geschockt. Sie wird ihren Mann und den Vater ihres Kindes verlieren. Was aber auch passieren wird ist, dass das kleine Unternehmen über den Bach geht. Ralf hat nicht an den schlimmsten Fall gedacht. “Mir passiert nichts” war die einfache Aussage. Das Unternehmen läuft gut, aber die Schulden sind noch hoch. Und für viele seiner Kunden ist er, und zwar nur er, das Unternehmen. Es läuft alles darauf hinaus, dass sein Lebenswerk in wenigen Monaten nicht mehr sein wird. Und das nach so vielen Jahren.

Dadurch wird der tragische Verlust noch schlimmer. Denn es war ein Familien-Lebenswerk. Und dabei wäre es so günstig gewesen, es im schlimmsten Fall nicht so weit kommen zu lassen. Risikoabsicherungen für den Fall der Fälle ist für relativ kleines Geld zu haben. Für diese Familie zu spät. Für viele andere noch nicht.

Haben Sie schon darüber nachgedacht. Sprechen Sie mit einem Berater. Am besten so schnell wie möglich.

Wollen Sie mehr über mich wissen, besuchen Sie mein Profil

Ein Leben nach dem Tod

Mittwoch, Mai 7th, 2008

 

Susanne Schmidt war 34 als ich sie kennen lernte. Sie lebte mit ihrem Mann Ralf und ihrem Sohn Nils in einem niedlichen Haus auf dem Land. Sie schienen glücklich und zufrieden - eine klassische Bilderbuchfamilie. Ein perfektes Leben, das sich die meisten wohl so wünschen. 

Und doch hatte ich bei unserer ersten Begegnung so ein ungutes Gefühl. Nicht erklärbar, aber vorhanden. Später wusste ich warum. Sie hatte Krebs, der ihr den Lebensmut nahm. Zweimal hatte sie den Krebs vermeintlich besiegt. Bei der dritten Diagnose hat sie sehr gekämpft, aber alle Hoffnungen und Anstrengungen waren vergebens.

Susanne Schmidt wurde gerade einmal 35 Jahre alt. Nach ihrem Tod ging es stetig für Ralf bergab, sein Lebensmut sank, trotz des Kindes. Die Hypothek war für ihn alleine nicht mehr zu stemmen. Das Haus musste verkauft werden. Nach fast zehn Jahren blieben ihm gerade mal 6000 Euro aus dem Erlös des Hauses. 6000 Euro von ihrem Traum eines geruhsamen Lebens auf dem Land.

Und dabei wäre es so leicht zu vermeiden gewesen. Susannes Papa hatte sich selbst bereits vor zehn Jahren von einem unabhängigen Finanzberater Tipps zur Absicherung seiner Vermögenswerte geben lassen. Hätte er zu diesem Berater doch nur gesagt: „Mensch, gehen Sie mal zu meiner Tochter, die wollen bauen“. Der Berater hätte den beiden damals den entscheidenden Tipp geben können. Dann wären Ralf und Nils heute zumindest noch in ihrem Häuschen und Nils nicht aus seiner gewohnten Umgebung heraus gerissen worden. 

Mit einer Risikolebensversicherung wäre alles anders gewesen. Und diese ist sogar sehr einfach für den Laien zu verstehen: Für kleines Geld viel Absicherung. Denn wenn die versicherte Person stirbt, zahlt die Versicherung den vereinbarten Auszahlungsbetrag. Für gerade mal zehn Euro im Monat hätte die gesamte Hypothek getilgt werden können. Damit wäre das Haus auf einen Schlag schuldenfrei gewesen. Zehn Euro für einen Traum, der jetzt wieder nur ein Traum ist. 

Jede Familie die Eigentum besitzt, kleine Kinder hat und für diese noch über einen längeren Zeitraum sorgen muss, oder auch den nicht berufstätigen Ehepartner absichern will, sollte in eine solche Risikolebensversicherung investieren. Es ist eine Investition für die Notfälle des Lebens, die keine Notfälle werden sollen. 

Susanne Schmidt und ihre Familie stehen für viele derartige vermeidbare Schicksale. Jedes Jahr, immer wieder. Sorgen Sie vor. Damit Ihnen das erst gar nicht passieren kann.
Fühlen Sie sich getroffen oder sind Sie sogar betroffen?